BRUCE LEE

 

BRUCE LEE (27,Nov.1940 - 20.Juli 1973)

BRUCE LEE (27,Nov.1940 – 20.Juli 1973)

 

[halfcontent title=““]Die Eltern von Bruce Lee lebten in Hong Kong. Sein Vater Lee Hoi Chuen arbeitete dort als Schauspieler an der Cantonese Opera Company.

Im Jahre 1939 ging er mit seiner Frau Grace, seinem Sohn Peter sowie seinen beiden Töchtern Phoebe und Agnes aus Anlass einer USA-Tournee nach San Francisco.

Bruce Lee wurde am 27. November im asiatischen Stadtteil von San Francisco, U.S.A. geboren, wuchs aber in Hongkong auf. Sein Vater wählte für ihn den Namen „Lee Yuen-kam“,

die Chefärztin des Krankenhauses bestimmte den Namen „Bruce“ als westliche Adaption.

Weitere Variationen seines Namens folgten: Lees Mutter nannte ihn „Lee Jun Fan“.

Ein Cartoonist, dessen Comic mit dem jungen Bruce in der Hauptrolle verfilmt wurde, gab ihm den Namen „Lee Lung“ und „Li Siu-lung“. Bei „Li Siu-lung“ blieb es schließlich, was so viel wie „kleiner Drache“ bedeutet.

Bruce Lee mit Yip Man (GGM)

 

Bruce Lee traf Grossmeister Yip Man in Hongkong, als er das St. Francis College besuchte.

Bruce Lees Vater (Lee Hoi Chuen) war ein guter Freund Yip Mans.

Beide waren Flüchtlinge aus Fatshan. Weil Bruce Lees Vater und Yip Man sich so gut verstanden

und Bruce Lee soviel Ehrgeiz und Fleiss beim Studium der Kampfkunst zeigte, gab Grossmeister Yip sich beim Unterricht von Bruce Lee besondere Mühe.

Aber nach knapp drei Jahren konnte Bruce Lee seine Ving Tsun Lektionen nicht mehr fortsetzen, denn er musste Hongkong verlassen, um in Amerika ein Studium zu beginnen. Bruce Lees Abschied von Grossmeister Yip Man machte keinesfalls den Eindruck einer endgültigen Trennung von

Schüler und Meister. Aber es gab schon Anzeichen von Mißstimmung.

Yip Man ermahnte angeblich Bruce Lee vor dessen Abreise,

daß die Chinesen diese Techniken (VING TSUN) für sich behalten müssen,

um sich zu verteidigen und die Gesundheit zu erhalten. Deshalb sollen

die Techniken des chinesischen Ving Tsun Kung Fu Ausländern nur unter Vorbehalt gezeigt werden.

Als Bruce Lee später in Amerika seine ersten Schulen errichtete,

soll Yip Man darüber sehr enttäuscht gewesen sein.

 

Herausforderung in seine Kampfkunstschule

Einige Monate nach der Gründung von Bruce und James Lees Kwoon am Broadway tauchte ein Kung Fu-Experte namens Wong Jack Man bei ihnen auf. Wong war frisch aus Hong Kong eingereist und galt allgemein als gefährlicher und erfahrener Kämpfer.

Er überreichte Bruce eine Urkunde noble mit einer Herausforderung in chinesischer Schrift.

Diese enthielt ein Ultimatum der Kampfkünstler von San Francisco, in der Lee aufgefordert wurde, entweder gegen Wong anzutreten oder seine Schule zu schließen bzw. keine Weißen mehr zu unterrichten.

Bruce soll ihn gefragt haben, ob er diese Herausforderung wirklich wolle.

Wong Jack Man sagte fast entschuldigend: „Nun, ich will es nicht, aber ich vertrete hier meine Leute“, und er wies auf seine chinesischen Begleiter. Als Bruce die Herausforderung schultern zuckend annahm, löste das bei Wong und seinen Begleitern große Aufregung aus.

Anscheinend hielt man Lee für einen Papiertiger, der bei einer derartigen Herausforderung kneifen würde. So schlug man hastig vor, den Kampf nach vorher bestimmten Regeln ablaufen zu lassen oder eine Art Übungskampf zwischen den beiden zu veranstalten.

Da Bruce bereits verärgert war und jede Art von Begrenzung ablehnte, wurde Wong sichtlich nervöser. „Keine Regeln – soweit es mich betrifft“ – soll Bruce gesagt haben –

„ihr seid mit der Herausforderung gekommen, also kommt die Regel von mir.“

Nachdem sich die beiden Kontrahenten in den Ring begeben hatten, verbeugten sie sich förmlich und begannen zu kämpfen. Wong nahm ein paar klassische Positionen ein, während Bruce mit einer Reihe direkter Schläge begann. Innerhalb einer Minute versuchten Wongs Leute, den Kampf zu stoppen, während Bruce erst richtig warm wurde.

James Lee warnte sie davor, den Kampf zu unterbrechen. Nach einer weiteren Minute, in der Bruce erst richtig loslegte, zog Wong sich so schnell er konnte zurück. Für einen Moment drohte der Kampf zur Farce zu werden, als sich Wong tatsächlich umdrehte und davonrannte.

Nachdem Bruce ihn zu Fall gebracht hatte, zwang er ihn zur Aufgabe, was Wong dankbar annahm.

Noch sichtlich wütend warf Lee den Mann samt Anhang aus seinem Dojo.[/halfcontent]